Sommerresidenz 2026 in Kilchzimmer

Was sich noch nicht ereignet hat

Die Sommerresidenz 2026 im Kilchzimmer war eine gemeinsame Zeit zwischen künstlerischer Arbeit, Begegnung und Alltag. Vieles entstand ungeplant – aus Gesprächen, Spaziergängen, Musik und Bewegung, gemeinsamen Mahlzeiten und den Impulsen der anderen. Eine Qualität, die im Abschlussgespräch als „verbindliche Unverbindlichkeit“ beschrieben wurde: Nicht alles musste vorher feststehen, damit etwas entstehen konnte.

Im Rückblick wurde zugleich die Frage wichtig, wie sich die Residenz weiterentwickeln kann. Mehr Raum für künstlerische Gespräche, gemeinsame gedankliche Felder, Wahrnehmung und ortsspezifisches Arbeiten könnten die kommenden Jahre prägen. Auch die Idee, den Kreis zu öffnen und weitere Künstler*innen einzuladen, stand im Raum.

So bleibt die Residenz ein sich wandelndes Format: getragen von dem, was über die Jahre gewachsen ist – und offen für das, was sich noch nicht ereignet hat.

Die folgenden Texte geben Einblick in die Erfahrungen und Fragen beteiligter Künstler*innen.

Anwesende: Johanna Lamprecht, Isabell Klara, Rowan Blockey, Jasminka Stenz, Kinder Blocke-Stenz Phillip Tock, Philip Stoll, Matthias Lamprecht, Kind Lamprecht, Janina Antonia Ripple, Nicolas Prestifiippo

Isabell Klara

Direkt nach der Abschlussperformance meines Sommerresidenzprojekts in Basel packe ich meine Koffer und verlasse die mir lieb gewordene Stadt und fahre aufs Land nach Kilchzimmer. Was soll ich hier? Wo ist hier eine Bühne? Wo meine Gruppe? In den ersten Tagen der Bühne heute Residenz 2026 kämpfe ich mit dem After-Project-Blues. Ich nutze den Blues, um einen Reflexionsbericht von meinem abgeschlossenen Projekt zu schreiben: I can hear and you can hear my Anatomy. Es ist mein erstes Projekt gewesen, in dem ich Konzeption und Regie alleine geführt habe. Diese Position hat mich dem viel näher gebracht, nach dem ich mich tief sehne, das, was in mir spricht und verlangt, Künstlerin zu sein. Es ist weder die Erzählung einer Geschichte noch die Aufführung eines musikalischen Stückes. Es ist die Auftrittsqualität, oder man könnte auch sagen, die Erlebnismöglichkeit einer Präsenz, die nur in den Formen der darstellenden Kunst zu realisieren möglich ist. Das heilige Ewig-Jetzt, immer und nie. Und ich stoße an meine Fähigkeitsgrenzen, an meine Grenzen zu sprechen, an meine Grenzen, Formen zu entwickeln. Ich erlebe, wie sehr ich die ausführende Position geübt, studiert habe. Singen, was für mich komponiert ist, spielen, wie es jemand mir vorgibt … Das Bedürfnis taucht auf, noch einen künstlerischen Master zu studieren, um Handwerk zu erlernen und eine künstlerische Sprache zu entwickeln. Wir lesen Agamben, die „Potenz-nicht-zu“ steht für mich über den Tagen. Das Nicht, das Lassen ist nötig für Schöpfung. Nach vielen Jahren inspiriert mich die Natur nicht. Es inspirieren mich Menschen. Und weiterhin, wie schon seit vielen Jahren, inspiriert mich meine Stimme, beziehungsweise der Klangstoff, der meine Stimme und damit mich entwickelt. Wie kostbar, wie privilegiert, eine Woche eingeladen zu sein, hochgehoben zu sein, ergebnisoffen. In diesem Jahr fällt es mir schwer, dieses Geschenk anzunehmen. Die Potenz-nicht-zu bleibt eine Aufgabe.

Philipp Tok

Das Kilchzimmer beherbergt uns: Zwischen Kloster, Kräuteralchemisten und Spuren des Ersten Weltkriegs. Erst am letzten gemeinsamen Tag führt uns Jasminka in die Höhen der umliegenden Hochwiesen. Ein Ausblick in die durch Jahrhunderte kultivierte Landschaft; Wiesen, Wege, Weite, Wald – Schwarzvieh, Glocken und Wehranlagen. Tags zuvor fliegen wenige aus ins scheinbar nahe Basel. Unerwartete Autostunden sind nötig, um die letzten Minuten der Frankenthaler-Ausstellung zu besuchen. Und doch, ja, Inspirationsstoff für den Doppelstrom. Eine Fahrt durch die sich streckenden Vorstädte und im Gespräch durch Sehnsuchtsorte kommender Schaffensperioden. Der Ausflug endet bei drei Performances, der Eröffnung des Rümlinger-Festivals für zeitgenössische Musik – dieses Jahr in Langenbruck, unweit unserer Zellen. Zwei mal drei stimmgewaltige Damen in Turnhalle und Kirche. Einmal im elektronischen Vierer-Kollektiv im Schuppen am Dorfrand. Die ersten spielen mit Instrumenten und Landschaften; hinter ihnen erscheint ein hundert Jahre alter Stummfilm, der die Bergwanderei belichtbildert und in der Hauptrolle: eine Dame des Dorfes. Sie folgt wenige Jahre später ihrem abgestürzten, rekordehaltenden Pilotenbruder, wenige Stunden nach seinem Unfall, in den Freitod. (Sein Schicksal in Bildern wird wiederkehren in jenem Schuppen.) Die musikalischen Welten führen in nordische Highlands ebenso wie in die nahegelegene Wiegenstube. Vor dem persischen Frauentrio in der Kirche, die von Schleiern verhüllt Gespenstisches tönen, gibt es in der Beiz Pommes frites. Mayo ist aus. Die geballte Weiblichkeit auf Altar und auf Orgelebene verwandelt die karge protestantische Ausstattung in ein Wehen und Wollen. Die Gesänge entführen. Bleibt die dissonante Kombo: Schlagzeug mit Socken und allerlei anderen Manipulatoren, der Elektrokasten mit Mikrofon, die verkabelte Violine und die sich nun durchsetzende Flöte. Das derbe, gemeinsame Ringen um eine Gegenwart wird gepackt von harten, schnellen Pfeiftönen bis in eine tiefe, wache Trance. Von da steigen Harmonien an. Jetzt ist alles jetzt. Jeder Ton fügt sich. Jeder Klick sitzt. Einzelne der vier treten aus, schauen und hören von aussen, vom Rand, und treten wieder ein in ihre Orchesterplätze. Tag und Nacht gelungen. – Was zuvor geschah? Menschen aus allerlei überhitzten Welten sammeln sich langsam in den kühlenden, ungeordneten Verhältnissen, um sich ihren Forschungen hinzugeben. Die Eintonstudien zwischen Philip und Johanna erreichen neue Höhen im Überwinden des gewohnten Klangspektrums der klassischen Instrumente. Miriam atmet mit Farben durch just vergangene Ausstellungen und gibt sich hin an die morgendlichen Bewegungs-Performances mit Jasminka, eben da, wo alle mittanzen. Jasminka und Johanna arbeiten an ‹ein heit›, einer Improvisation für Tanz und Bratsche am Rheinknie. Die öffentlichen Proben ergreifen den Vorplatz der Hofanlage. Diese selbst, einst Kurhotel, ist Gegenstand der gemeinsamen Untersuchung mit Philip, samt seelischer Kartierung. Welche Qualität lebt hier wo? Wie liegen diese verzerrten Grundrisse mit fünf Jahrhunderte alten Kellergewölben in der Landschaft? Letztlich tragen die Herren Damenkleider, um den Höhepunkt der Woche zu markieren, am bildhaft gedeckten Tisch. Nur an jenem Wandersamstag ist der weiss gekleidete Tisch mit Blick in die Hügelweiten noch exquisiter gestaltet: acht Köche in einer Küche, die Reste zu Gängen verarbeitend. Etwa Limettencrush in Obstmus als Apéro. Im Bethaus macht Philipp eine Reihe Aquarelle, Rhythmen, Farbklänge und im Saal Kohlewindungen. Und täglich kommen neue Haikus hinzu. Nachwuchs gibt es auch menschlicherseits: Johanna und Matthias haben Elisabeth aus dem Wochenbett mitgebracht. Die Zwillinge und allerlei Hofkinder sind auch um und unter uns. Kranke sagen kurz vor Anreise ab. Jona und Martje sind nicht bei Kräften. Doch Nico und Janina kommen je für einen Tag zu Besuch und erwärmen die kleine Gesellschaft.

Johanna Lamprecht

Nun zum bereits siebten Mal kamen wir Mitte August im Seminarhaus Kilchzimmer bei Langenbruck (BL) zur Bühne heute-Sommerresidenz zusammen: ein konstanter künstlerischer Konzentrationspunkt im Jahr, Raum für Musse und Neuausrichtung.

Mit der künstlerischen Arbeit stand für mich die Arbeit mit einem einzigen Ton im Vordergrund: Was zunächst als Wiedereinstieg nach meiner Mutterschaftspause geplant war, wurde zu einem Klang-Kontinuum über die ganze Woche, an dem ich sowohl alleine als auch mit Kolleg*innen und dem Kollektiv arbeitete: Aus der Reduktion des Materials, über Stunden und Tage nur mit einem einzigen Ton zu spielen und zu arbeiten, entstand ein explorativer Hör- und Forschungsraum. Aus der „Potenz-nicht-zu“ (Agamben: „Was ist der Schöpfungsakt“) wurde künstlerisch-phänomenologisch mein leib-körperliches Instrument, das ich selbst mit meinem Instrument – der Bratsche – bin, geschärft: physisch und instrumentaltechnisch im Konturieren der Klangmöglichkeiten, wenn ich ausschliesslich mit nur einem Ton arbeite, seelisch im Befragen und Differenzieren der verschiedenen Klangqualitäten und -nuancen und geistig im Verdichten der „unhörbaren“ Klangformungs-Tätigkeit, zu der ich nun bereits seit Jahren sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich forsche. Gemeinsam mit Philip Stoll arbeiteten wir so durch die gesteigerte Aufmerksamkeit im gegenseitigen und gemeinsamen Hören einzelne „neue“ Klangfelder heraus. Auch in der Zusammenarbeit mit Jasminka Stenz schloss sich meine Ein-Ton-Arbeit an: Wir erarbeiteten die kurze site-specific Performance „ein heit“, die Mitte September erstmals bei der Alten Universität in Basel aufgeführt werden wird. Das Feedback der Gruppe zu unserer Arbeit bei einer der Abend-Performances als co-kreativer, multiperspektivischer choreographischer Input war für diese Arbeit sehr wichtig.

Die „Bühne heute“-Arbeit ermöglichte für mich dieses Jahr, in der individuellen und kollektiven Arbeit einen Fokus zu setzen: sei es im Feld der künstlerischen Entscheidungen, wo es Mut braucht, aus der unendlichen Fülle an Gestaltungsmöglichkeiten sich kompromisslos für das Eine, an dem dann konzentriert gearbeitet wird, zu entscheiden, oder auch im Sozialen, im Gespräch und Diskurs, innerhalb der Landschaft, dem Milieu, in dem Kunst entsteht, den Fokus zu schärfen für das, was ansteht. In diesem Sinne geht unsere Arbeit für mich weiter in die Verquickung von Kunst und Gesellschaft, Kunst und Zeitgeschehen in den Aufgaben und Projekten im kommenden Jahr.

Rowan Blockey

Raum zum Hören, Empfangen. Atmosphären wahrnehmen.

Drei oder mehr Bäume falsch gelegen.

Das ist zumindest die Wahrnehmung.

Ein Ort, viele zerstückelte Entscheidungen.

Gebetshäuschen ganz vorne

Ist der Ort des Rückzugs.

Basketballplatz in der Naturwiese vergessen

Und darauf will Balance entstehen.

In Balance; auf ihrem Kopf und meinem, sind Geweihe aus trockenen Ästen

Ein Zitat aus einer spontanen Performance am Monte Verità, sie und ich im Winter 2020.

Das Schöne ist: Niemand weiss es.

Auch damals nicht.

Zaun mit Rost und Heilkräutern versehen

Alambic verschlossen und fahrbereit.

Insel der Schöpfung einer zu trockenen Feldantwort,

Als wir alle gemeinsam den Grat des Hügels durchwandern.

Ich sah die Güte eines Regens

Als Antwort auf fremde Feldskizzen

Und alternde Aquarelle aus einem Destillat des Ist-Zustandes

Zwei Felsen wie Anken sind ein Halt für die Augen.

Fragerunden neu gegriffen

Bringen unvorbereitete Antworten für alle

Das Kind in mir will mehr

Und sucht oben am kahlen Grat und ruft sich die Weite

Findet dort einen Stein, drei Stück oder mehr gewundenes Holz

Und will dann zurück zur Mutter,

Rückzug zum Gebet, zum Urton.

Ein Ton.

In grosser Dankbarkeit erfahre ich diesen Zwischenraum in Kilchzimmer, zwischen meiner neuen Arbeit, die ich als Soz. Päd. neu aufgegriffen habe. Ich bin da für den Austausch, um zuzuhören, wo meine Bühne heute-Mitmenschen in ihrem Schaffen jetzt sind. Und ich bin als Familienvater da. Überhaupt ist es toll, dass der Raum der Kinder mit der kleinen Elisabeth sich in diesem Kolloquium erweitert hat und es alle mit Wohlwollen und Offenheit annehmen.

Ich setze mich in Beziehung zu allen, versuche nicht zu viel zu vergleichen, nehme wahr.

Dieses Jahr war die Küche sehr grosszügig und wurde dadurch zu einem geschätzten Begegnungsort.

Ich nehme Eindrücke grosszügig mit, wie eine reiche Ernte, an der ein ganzer Winter und mehr gezehrt wird. Danke an alle Beteiligten für dieses Geschenk.

Miriam Wahl

In diesem Jahr war die Bühne-Sommerresidenz für mich ein Frei-raum inmitten eines beruflich sehr dichten Jahres mit drei Ausstellungen, zwei bereits hinter mich gebracht, die dritte in den Vorbereitungen. Dazu zahlreiche Lehraufträge und Jobs. Die Woche in den Bergen, zwischen Entrückung und Stadtnähe ermöglichte mir eine Mischung aus Loslassen, Ruhenlassen, Sinkenlassen einerseits und Dranbleiben, Lebendigkeit und anregenden Eindrücken andererseits. Dies alles mit den Kolleg*innen und Freund*innen der Bühne-Runde zu teilen, war für mich fruchtbar und wertvoll. Die Bühne heute Residenzen sind immer anders, und genau diese Offenheit und Formbarkeit gegenüber dem, was JETZT und HIER ist, macht sie für mich aus. Wir sind aktiv damit umgegangen, Vorstellungen und Pläne nicht durchzuziehen, sondern aus dem Moment heraus zu entscheiden, was dran ist, manches loslassend, anderes aufgreifend. Daraus sind inspirierende, lustige und verbindende Momente entstanden. Das Motiv der gestalteten Essens-Tafel wurde aus vorherigen Residenzen aufgegriffen und erweitert. Ein Museumsausflug in die Frankenthaler Ausstellung holte Stadtgefühl und Malereigeschichte in die Bergwelt und unsere Gespräche. Persönlich-Berufliche Standortgespräche in einer Einkaufsmall, eine Familienperformance mit Ast-Geweihen, künstlerische Forschung in der Landschaft und ein Augen- und Herzöffnendes Gesprächsformat waren weitere Highlights für mich, und spiegeln den Geist und die Fruchtbarkeit der Bühne heute Gesellschaft wider. In diesen jährlichen Wochen verbinden wir das Alltägliche mit dem Erhabenen, durchleben die Kunst und durchkünsteln das Leben. Es ist außerordentlich und wunderschön, dass Kinder selbstverständlich dabei sind. Dass wir kein Produkt erzeugen müssen. Dass es keinen Plan geben muss, sondern sich etwas entwickeln darf, das sich nie ganz greifen lässt und doch auf das ganze Jahr wirkt. Dieses Außerordentliche, das eigentlich selbstverständlich sein sollte, üben und praktizieren wir jährlich in dieser Woche und dafür bin ich sehr dankbar.

Philip Stoll

Die Sommerresidenz war für mich ein Freiraum, meine eigene künstlerische Praxis im Austausch mit den Kolleg*innen neu zu betrachten. Meine künstlerische Arbeit entsteht oft in Konzentration und Einsamkeit, hat sich aber in den vergangenen Jahren zunehmend gesellschaftlichen und ökologischen Fragen geöffnet und ist somit viel vom Denken anderer Disziplinen und der Organisation von Beteiligungsprozessen geprägt. So war die gemeinsame Zeit in der Region Schöntal eine wertvolle Zeit der Zusammenarbeit im rein künstlerischen Kontext.

Musikalisch arbeitete ich mit Johanna Lamprecht an den Tonqualitäten einzelner Töne und an einem Stück für Flöte und Sopran mit Isabell Klara. Gleichzeitig erprobte ich mit der Künstlergruppe meine gemeinsam mit Kolleg*innen entwickelte Praxis der Landschaftswahrnehmung. Wir untersuchten Atmosphären, Details und Zusammenhänge der Landschaft und entwickelten daraus eine gemeinsame Karte. Die kritischen Rückfragen der Künstlerkolleg*innen aus den Perspektiven der Performance und des Schauspiels führten schliesslich mit Jasminka Stenz und Rowan Blockey zu neuen Übungen und Anpassungen meiner Methode.

Besonders wertvoll war für mich die Erfahrung, den Ort selbst zum gemeinsamen Thema zu machen. Für zukünftige Residenzen könnte daraus ein intensiverer Prozess entstehen: tägliche gemeinsame Wahrnehmung, aus der jede und jeder im eigenen Medium ortsspezifisch weiterarbeitet.

Die Offenheit der Residenz, ursprünglich angedachte Themen über Bord zu werfen, gemeinsames Essen, Exkursionen und spontane Veränderungen der geplanten Formen haben die Zusammenarbeit geprägt. Aus Begegnungen im nahegelegenen Schöntal entstand schliesslich auch eine konkrete Perspektive für meine weitere Arbeit: Gemeinsam mit dem Verein Kloster Schöntal soll die Landschaft künftig unter dem Gesichtspunkt des Wassers betrachtet werden – mit der Vision, Wasser stärker in der Landschaft zu halten und in Zusammenarbeit mit der Kunst neue Kleinklimata entstehen zu lassen. So bin ich nun im Austausch über eine Zusammenarbeit mit dem Kloster für künstlerische und ökologische Projekte.


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